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Stationsausbildung

In der Stationsausbildung nehmen die Referendare am beruflichen Tagesablauf des Ausbilders teil und erhalten Gelegenheit, sich mit der Arbeitsweise in dessen Tätigkeitsgebiet vertraut zu machen. Hierbei sollen sie die Fähigkeit erwerben, ihre Rechtskenntnisse in der Praxis anzuwenden und zu vertiefen. Mit fortschreitendem Ausbildungsstand werden den Referendaren zunehmend Aufgaben auch zur selbständigen Erledigung übertragen; hierzu zählen beispielsweise die Fertigung eines Urteilsentwurfs, die Leitung einer mündlichen Verhandlung im Zivilprozess (§ 10 GVG) oder die Sitzungsvertretung für die Staatsanwaltschaft in der Hauptverhandlung im Strafprozess. Die von den Referendaren gefertigten Entwürfe werden mit dem Ausbilder besprochen. Neben den sonstigen Stationsarbeiten sind in der Zivilstation in einer umfangreichen Rechtssache ein umfassendes Gutachten (unter Beachtung der Grundsätze der Relationstechnik) und in der Verwaltungsstation der vollständige Entwurf einer gerichtlichen oder behördlichen Entscheidung zu fertigen. Diese jeweilige Arbeit findet im Rahmen der dienstlichen Beurteilung besondere Berücksichtigung.

Einzelheiten zur Stationsausbildung können Sie dem Abschnitt B der Verwaltungsvorschrift des Justizministeriums über die Ausbildung der Rechtsreferendare (PDF, 195 KB) sowie den interner Link: öffnet im selben Fenster Leitfäden für die Stationsausbildung entnehmen.

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