Suchfunktion

1. Erforderliche Bewerbungsunterlagen

Aktuelle Vordrucke für Ihren Zulassungsantrag finden Sie auf den Internetseiten des Oberlandesgerichts Karlsruhe und des Oberlandesgerichts Stuttgart.

Mit ihrem Zulassungsantrag müssen Sie folgende Unterlagen (fristgerecht) vorlegen:

a) einen handgeschriebenen und unterschriebenen Lebenslauf neuen Datums;

b) ein Lichtbild neuen Datums in Passbildgröße (bitte auf der Rückseite mit Namen versehen);

c) eine amtlich beglaubigte Kopie des bei Einstellung gültigen Reisepasses oder Personalausweises (in Zweifelsfällen kann die Vorlage eines Staatsangehörigkeitsnachweises verlangt werden);

d) ein Führungszeugnis „für eigene Zwecke“ (§ 30 Abs. 1 Satz 1 BZRG), das rechtszeitig bei der Gemeinde bzw. dem Landratsamt zu beantragen ist. Die ausstellende Behörde übersendet das Führungszeugnis direkt an Sie. Bitte beachten Sie, dass mit einer Bearbeitungszeit von ca. 4 Wochen gerechnet werden muss.
Der Nachweis über die Beantragung allein genügt nicht! Statt des Originals ist aber auch eine amtlich beglaubigte Kopie des Führungszeugnisses ausreichend. Das Führungszeugnis darf bei Einstellung nicht älter als 8 Monate sein (Ausstellung für den ET 01.04. nicht vor dem 01.08. des Vorjahres; Ausstellung für den ET 01.10. nicht vor dem 01.02. desselben Jahres);

e) ggf. eine Begründung für ihren konkreten Zuweisungswunsch mit Nachweisen;

f) ggf. amtlich beglaubigte Kopie des Nachweises über

- die Schwerbehinderteneigenschaft

- die Ableistung von Dienstzeiten
(d. h. Wehrdienstzeitbescheinigung, Bescheinigung des Bundesamts für Zivildienst, Bescheinigung eines anerkannten Trägers i. S. von § 6 des Gesetzes zur Förderung des sozialen Jahres oder von § 6 des Gesetzes zur Förderung eines freiwilligen ökologischen Jahres, Bescheinigung eines anerkannten Trägers des Entwicklungsdienstes i.S. von § 2 Entwicklungs-helfergesetz; die Bescheinigung muss insbesondere Beginn und Ende der Dienstzeit beinhalten und darf frühestens 2 Monate vor Ablauf der Dienstzeit ausgestellt worden sein);

g) ggf. die Kopie des Ablehnungsbescheides des Oberlandesgerichts Stuttgart oder Karlsruhe mit einer Wartezeitanrechnung sowie eine amtlich beglaubigte Abschrift/Fotokopie des Zeugnisses mit der Endnote, auf welche eine Wartezeit angerechnet wurde.

2. Notenvorlage
Mit der Bestätigung, dass Ihre Bewerbungsunterlagen beim Oberlandesgericht eingegangen sind, wird ihnen eine sog. Notenvorlagefrist gesetzt.

Spätestens bis zum Ablauf dieser Frist ist dem Oberlandesgericht eine amtlich beglaubigte Abschrift/Fotokopie des Zeugnisses über das Bestehen der Ersten juristischen Staatsprüfung oder der Ersten juristischen Prüfung vorzulegen.

In Baden-Württemberg stellt das Landesjustizprüfungsamt das Zeugnis auf Antrag aus.

Fußleiste